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Petition der Seebrücke Moers: Menschenleben retten ist Pflicht! Staatliche finanzielle Unterstützung ist Gebot! Stoppt das Sterben im Mittelmeer!

Wir fordern: Fortsetzung ziviler Seenotrettung! 

Allein 2025 sind mehr als 1950 Menschen im Mittelmeer ertrunken oder vermisst (United Nations High Commissioner for Refugees [UNHCR]).

Sie waren auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Folter, Verfolgung, Hunger, extremer Armut oder klimabedingter Umweltzerstörung. Aus Angst um ihr Leben und aus Mangel an legalen Fluchtwegen sahen die Menschen keine Alternative zur Flucht über das Mittelmeer in Richtung Europa. Bundesstaatliche oder europäische Rettungseinheiten auf dem Mittelmeer existieren nicht. Die europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex hat lediglich die Aufgabe die EU-Außengrenzen zu schützen.

Leben retten nur die zivilen Seenotrettungsorganisationen.

Diese, die ausschließlich über private Spenden finanziert werden, retten Menschen und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen und dies fast jeden Tag. Die Geretteten bekommen auf den Schiffen der Seenotrettungsorganisationen Verpflegung, trockene Kleidung, medizinische Versorgung, Zuspruch und Sicherheit.

Die zivilen Rettungsorganisationen erfüllen die völkerrechtlich gebotene Aufgabe der Pflicht zur Rettung aus Seenot. Diese Pflicht ist im internationalen Seerecht festgeschrieben. Die zivile Seenotrettung sorgt da für die Einhaltung dieser Verpflichtung, wo der Staat sie aussetzt.

Die jetzige Bundesregierung hat beschlossen, die Förderung ziviler Seenotrettung im Etat des Auswärtigen Amtes komplett zu streichen. 2022, 2023 und 2024 hatte das Auswärtige Amt die zivile Seenotrettung im Mittelmeer mit jährlich rund zwei Millionen Euro gefördert. Zu Beginn 2025 wurde ein Teilbetrag von 900.000 Euro überwiesen. Die neue Bundesregierung hat diese Gelder komplett gestrichen und erklärt, dass nun keine Förderung der zivilen Seenotrettung im Etat des Auswärtigen Amtes mehr vorgesehen ist.

Dies wollen wir, die Seebrücke Moers e.V., nicht tatenlos hinnehmen und fordern die Fortsetzung der Förderung. Aus diesem Grund haben wir folgende Petition auch als nicht-öffentliche Petition beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eingereicht. Um dieser Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, bitten wir Sie und Euch, unsere Petition hier und jetzt zu unterzeichnen.

Unterzeichne JETZT unsere Petition 

https://weact.campact.de/petitions/menschenleben-retten-ist-pflicht-staatliche-finanzielle-unterstutzung-gebot-2?share=a04a3916-98b9-488b-bca1-13f52c03835c&source=email&utm_medium=recommendation&utm_source=email

Vielen Dank

Eure Seebrücke Moers


Wer Interesse an den Aktivitäten der Seebrücke hat, wer das Geschehen im Mittelmeer und anderswo verfolgt und sich fragt, was man persönlich tun kann, ist jederzeit willkommen. Vielleicht auch nur mal schauen, was der Stand der Dinge ist. Die Gruppe trifft sich regelmäßig am 2.Donnerstag im Monat, 18 Uhr, in der SCI Volksschule, Hanns-Albeck-Platz 2 in 47441 Moers. Weitere Infos über die Homepage und Social Media.

Wir freuen uns auf Sie, Dich und Euch.

Bankverbindung:

Kontoinhaber:  Seebrücke Moers e.V.

IBAN: DE 07 3545 0000 1101 0954 44

BIC: WELADED1MOR

Bisherige Aktionen

Du hast Interesse an den Aktivitäten der Seebrücke? Du verfolgst das Geschehen im Mittelmeer und fragst dich, was du persönlich tun kannst? Oder du möchtest einfach mal hören und schauen, was so der Stand der Dinge ist, wer bei uns dabei ist, woran wir aktuell arbeiten und was wir planen? Die Gruppe trifft sich regelmäßig am 2.Donnerstag im Monat, 18 Uhr, in der SCI Volksschule, Hanns-Albeck-Platz 2 in 47441 Moers. Weitere Infos über die Homepage und Social Media.

Wir freuen uns auf Sie, dich und euch.🙂

Impressum:

Seebrücke Moers e.V.

VR 2249 / Amtsgericht Kleve

Steuernummer: 119/5780/1374

Vorsitzender: Wolfgang Wöhler

Zustelladresse: Hopfenstr. 13a, 47441 Moers

Bankverbindung:

Kontoinhaber:  Seebrücke Moers e.V.

IBAN: DE 07 3545 0000 1101 0954 44

BIC: WELADED1MOR

Wegweiser

Mehr über die Wegweiser in Moers

Im Rahmen der Ausstellung „Seenotrettung auf dem Mittelmeer – Man läßt keinen Menschen ertrinken. Punkt.“ der Seebrücke Moers stehen vom 31.08. bis 21.09.2024 im Foyer der VHS / Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum orangefarbene Wegweiser, mit denen wir auf das Thema Flucht zusätzlich aufmerksam machen wollen. Neben weiter entfernten Orten an den EU-Außengrenzen wie dem Mittelmer, der „tödlichsten Grenze“ der Welt, der Polnisch-Belarussischen Grenze usw. zeigen die Pfeile und Kilometerangaben auch auf Orte innerhalb von Moers bzw. NRW, wie z.B. das nordrhein-westfälische Abschiebegefängnis in Büren oder auch das Ausländerbehörde Moers. Mit der Aktion wollen wir die Zusammenhänge aufzeigen und deutlich machen, wo sich die menschenfeindliche Abschottungspolitik Europas auch bei uns in Moers und in unserer Nachbarschaft niederschlägt. 

Über Flyer und/oder einen angebrachten QR-Code an den Wegweisern können sich Interessierte auf unserer Website zu jedem "Ort der Abschottung", auf den ein Pfeil zeigt, weiter informieren.

Wir wollen eine Verbindung schaffen zwischen dem, was hier in Moers passiert und der Realität an den europäischen Außengrenzen, die viele Menschen nur aus den Medien kennen. Wir möchten zeigen, dass uns alle die systematische Gewalt und Abschottung gegen Menschen an den EU-Außengrenzen etwas angeht. Wir möchten, dass das Thema Flucht durch diese Ausstellung eine größere Aufmerksamkeit sowie viele, viele Menschen erreicht.

Die Wegweiser in Moers - vor Ausstellungseröffnung im Foyer des Hanns-Dieter-Hüsch-Bildungszentrum / ... und Hanns Dieter Hüsch schaut durchaus wohlwollend.