How To:Demo

Thema und Zielgruppe überlegen
Worum soll es gehen? Was ist euer Ziel? Wen wollt ihr erreichen?

Mitstreiter*innen gewinnen
Eine Demo zu organisieren ist viel Arbeit. Sucht euch Leute, die Lust haben, euch zu unterstützen!

Demo-Route absprechen
Wo wollt ihr entlang demonstrieren? Sind euch z.B. bestimmte Gebäude oder Denkmäler besonders wichtig? Überlegt auch Alternativrouten, sollte euer erster Vorschlag von der Polizei abgelehnt werden.

Demo anmelden
Die meisten Demos müssen in Deutschland angemeldet werden, bevor sie beworben werden dürfen. Bereitet euch am besten ein wenig auf das Anmeldegespräch vor: Schaut doch mal in unser How To Demo-Anmeldung.

Aufruf schreiben und übersetzen
Nach der Anmeldung könnt ihr direkt damit loslegen, eure Demo bekannt zu machen – schließlich wollt ihr nicht allein demonstrieren! Damit Leute wissen, worum es gehen soll, solltet ihr einen Aufruf verfassen, in den ihr eurer Thema, die wichtigsten Forderungen oder Kritikpunkte und Kontextwissen einfließen lasst. Länger als eine DIN A4-Seite sollte der Aufruf allerdings nicht sein. Sinnvoll kann auch sein, den Aufruf zu übersetzen.

Flyer und Plakate drucken und verteilen
Überlegt euch, wie ihr euren Aufruf verbreiten wollt. Oft ist es sinnvoll, Flyer und Plakate zu drucken. Nutzt dazu gern das Seebrücken-Design. Hinweise und Materialien zum herunterladen findet ihr hier. Die fertigen Flyer und Plakate wollen verteilt werden. Geht dafür am besten an Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten, die eure Forderungen teilen könnten – z.B. eure Lieblingscafés, Kneipen, Spätis/Kioske, Jugend- oder Kulturzentren.

Event posten und Mailinglisten nutzen
Teilt euren Aufruf auch auf Social Media, in Gruppen und Newslettern, damit so viele Menschen wie möglich davon mitbekommen und auch weiterhin eure Aktionen verfolgen können.

Material

Presse informieren
Auch die Presse sollte natürlich von der Demo wissen, um berichten zu können. Es empfiehlt sich daher, vorab eine Pressemitteilung zu versenden und am Tag selbst eine*n Pressesprecher*in zu haben.

Demo-Ausdruck überlegen
Während ihr mobilisiert, darf der Tag selbst natürlich nicht zu kurz kommen. Überlegt euch am besten mit etwas Vorlauf: Wie wollt ihr auf die Straße gehen? Bunt, ganz in orange, mit besonderen Bannern und Schildern?

Redebeiträge anfragen und schreiben
Redebeiträge kommunizieren unsere Forderungen nach außen. Fragt am besten frühzeitig Strukturen und Leute an, die diese halten können. Dabei ist es gut, auf verschiedene Perspektiven der Redenden und Redezeiten zu achten. Länger als 5 min. sollten sie nicht sein. Denkt auch hier über Übersetzungen nach.

Material für die Demo besorgen
Manche Dinge werden auf fast jeder Demo benötigt, andere sind sehr von eurem gewünschten Demo-Ausdruck abhängig. Wir haben euch dafür eine Materialcheckliste zusammengestellt, die ihr natürlich nach Belieben ergänzen könnt.

Aufgaben für die Demo verteilen
Am Demotag gibt es viel zu tun und meist herrscht Durcheinander. Es empfiehlt sich, die Aufgaben und Verantwortungsbereiche vorher klar zu verteilen. Unsere Aufgabencheckliste bietet euch einen ersten Überblick.

Demo nachbereiten
Mit Blick auf die öffentliche Meinung lohnt es sich, ein Statement zur gelaufenen Demo herauszugeben, Fotos zu veröffentlichen und Teilnehmenden-Zahlen zu kommunizieren. Auch eine interne Nachbesprechung ist für alle Beteiligten wichtig: Wie ist die Aktion gelaufen? Was war gut? Was hat nicht so gut geklappt? Was lernen wir für das nächste Mal?

Mehr zu Demos