Mahnwache „Schutz der Minderheiten in Syrien“

Paderborn

18.02.2026 17:30 — 18:30 UhrVor der Franziskanerkirche, Westernstraße 21
Organisiert von der Lokalgruppe

Die Seebrücke Paderborn organisiert am Mittwoch 18.02. um 17:30 Uhr eine zusätzliche Mahnwache in der Westernstraße vor der Franziskanerkirche.

Die Seebrücke gedenkt der Toten und der Opfer der derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien. Die herrschende Zentralregierung greift die Demokratische Selbstverwaltung Nord- und Ostsyrien, in der die Minderheiten der kurdische Menschen und assyrische Christen leben. Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker schreibt: In den Gebieten, die bereits vom neuen syrischen Regime erobert wurden, wird offen Jagd auf Kurden und Kurdinnen gemacht. Frauen werden gedemütigt, Zivilisten und Zivilistinnen hingerichtet, ganze Familien ausgelöscht. Vor nicht einmal einem Jahr war ich selbst vor Ort. Schon damals zeigte sich, wie radikal und gewalttätig das Regime unter al-Scharaa agiert. Die Leidtragenden sind Minderheiten und Frauen. Wo sollen sie hin, wenn nun auch ihr letzter Zufluchtsort im Norden Syriens unter islamistische Gewalt gerät? Mit der Mahnwache will die Seebrücke auf die Gewalt in Syrien aufmerksam machen.

Die Seebrücke wendet sich mit der Mahnwache gegen rechte Hetze, die Menschen auf der Flucht das Recht auf Asyl abspricht und gewalttätige Abschiebungen in Kriegsgebiete fordert. Mit der Mahnwache setzt die Seebrücke ein Zeichen für eine friedliche Gesellschaft, die sich für die Rechte aller Menschen und für Gerechtigkeit einsetzt.

Alle Menschen sind eingeladen an der Mahnwache teilzunehmen und ihre Solidarität zu zeigen.