Vortrag und Diskussion: Menschenrechte über Bord – Wenn Migrationspolitik Leben kostet – Europas Kurs und die Seenotrettung
Osnabrück
24.03.2026 19:00 UhrFoyer im Theater am Domhof, Domhof 10/11Welche Auswirkungen hat der zunehmend repressive Kurs der europäischen Migrationspolitik auf die Seenotrettung Geflüchteter? Anna di Bari, Vorstand der Osnabrücker Partnerorganisation Sea-Eye, sowie Ahmed Jemaa und Isabelle Pooth vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) berichten über die aktuellen Herausforderungen, die sich aus den verschärften politischen Rahmenbedingungen ergeben, und ordnen diese ein. Fast täglich sterben Menschen auf dem Mittelmeer und an anderen Orten der europäischen Außengrenzen. In den Medien wird darüber jedoch nur selten berichtet. Die Bedingungen für Flüchtende werden von den europäischen Staaten immer weiter verschärft. Die geringer werdenden Ankunftszahlen werden als Erfolg verkauft, menschliche Schicksale verdrängt. Härte nach außen wird zunehmend auch zu Härte nach innen. Doch es gibt weiter Menschen, die sich für Humanität und gegen Ausgrenzung und Abwehr einsetzen. Die Stadt Osnabrück unterhält eine Patenschaft mit der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye und die Lokalgruppe der Seebrücke organisiert Unterstützung für deren Rettungsmissionen. Wie die Organisationen der Seenotrettung ihre Strategien verändern, um weiter Menschenleben retten zu können wird u.a. Thema der Diskussion sein.
Foyer im Theater am Domhof, barrierefrei
Eintritt frei
Veranstalter: Seebrücke Osnabrück, Transkulturelles Theater Osnabrück, Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)